Hochwasserschutz Kemmern - Deichnachrüstung
Mit der Umsetzung der Deichnachrüstungsmaßnahme wurden vorhandene Defizite des Hochwasserschutzes in Kemmern behoben und die Schutzanlagen auf den neuesten Stand gebracht.
Die Höhe des alten Schutzdeiches aus dem Jahr 1980 reichte nicht mehr aus, um den angestrebten Schutz vor einem 100-jährlichen Bemessungshochwasser einschließlich eines Klimazuschlags von 15 % zu gewährleisten.
Aus diesem Grund wurden umfangreiche Ertüchtigungs- und Ergänzungsmaßnahmen an den Hochwasserschutzanlagen erforderlich, die zwischen 2022 und 2025 umgesetzt wurden und deren Lage auf der Maßnahmenübersicht unten zu sehen ist.
Vorhabensträger für die Deichnachrüstung in Kemmern war der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Kronach.
Zuständig für die Planung und die Bauoberleitung war die Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH (vormals: Dr. Blasy – Dr. Overland Ingenieure GmbH) aus Inning am Ammersee.
Die Gesamtkosten der Maßnahme in Kemmern betragen rund 9,4 Mio. Euro.
Die Kosten für die Hochwasserschutzmaßnahme teilen sich der Freistaat Bayern zusammen mit der Europäischen Union mit 80 % und die Gemeinde Kemmern mit rund 20 %
Dieses Projekt wird aus Mitteln der EU kofinanziert
Maßnahmenübersicht




